Wer sind wir? Kontext und Ziele

1999 wurde im Rahmen der Umsetzung der EKAS-Richtlinie 6508 in den Kantons- und Bundesverwaltungen eine Arbeitsgruppe gebildet, in der die Sicherheitsverantwortlichen der Westschweizer Universitäten vertreten sind. Es ging darum, die Zahl und die Tragweite der in diesen Einheiten vorhandenen Gefahrenherde zu ermitteln, um ein Branchenlösungskonzept zu erarbeiten, das den Besonderheiten dieser grossen Verwaltungsstrukturen Rechnung trägt. Die bei dieser Gelegenheit eingeleiteten Schritte haben den Kontakt zwischen den Sicherheitsverantwortlichen an den Universitäten gefördert und einen wertvollen Informations- und Erfahrungsaustausch erlaubt.

Nachdem die Ausarbeitung der Branchenlösung abgeschlossen war, haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe beschlossen, ihre Arbeit und ihren gegenseitigen Austausch auf regulärer Basis fortzusetzen. Sie gründeten dazu die Westschweizer Hochschulkommission für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, die so genannte CUSSTR (Commission Universitaire de Sécurité et Santé au travail Romande). Diese informelle Kommission verfolgt folgende Ziele:

• Fördern der Kontakte und des Informationsaustauschs über gemeinsame, für die Hochschulen spezifische Problemfelder
• Vernetzen der Fachkompetenzen und Erfahrungen der einzelnen Mitglieder
• Entwickeln gemeinsamer und an die Problematik der Hochschulen angepasster Instrumente, um die Branchenlösung in diesen Einheiten umzusetzen.

Vertreter der ETH Lausanne und der Universitätsspitäler Waadt und Genf wurden eingeladen, sich an den Aktivitäten der Arbeitsgruppe und der CUSSTR zu
beteiligen, da sie in Bezug auf die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind.

Diese Kommission hat die im Sicherheitsleitbild aufgeführten Dokumente verfasst. Diese beantworten die Fragen, die sich in einer höheren Bildungs- und Forschungseinrichtung im Zusammenhang mit den verschiedenen Aspekten des Gesundheits- und Umweltschutzes stellen können. Sie behandeln die Aspekte in Bezug auf den gesetzlichen Rahmen, die Gefahren sowie die allgemeinen und besonderen Empfehlungen und geben die für nähere Informationen nützlichen Quellen und Links an.