Sicherheitshandbuch - Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Gestützt auf die Richtlinie der EKAS 6508, auch ASA-Richtlinie genannt, müssen alle Betriebe und Verwaltungen, inbegriffen die Universitäten, für deren Umsetzung ein Managementsystem für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (SGA-System) mit einem «Referenzhandbuch - Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz» einführen. Die Umsetzung der ASA-Richtlinie kann von einem einzelnen Betrieb in einer Individual-Lösung oder von einer Gruppe von Betrieben in einer Kollektivlösung verwirklicht werden. In diesem Fall spricht man von einer Branchenlösung, einer Betriebsgruppenlösung oder einer Standardlösung.

Für die Universitäten gibt es keine eigentliche Branchenlösung, da sie der Branchenlösung der kantonalen und eidgenössischen Verwaltungen unterstellt sind. Was die Universitätsspitäler anbelangt, so haben diese eine für den Spitalsektor eigene Branchenlösung. Die ETHZ und EPFL verfügen über eine individuelle Lösung.

Das Referenzhandbuch zur Branchenlösung der kantonalen und eidgenössischen Verwaltungen ist für die Hochschulen und ihre spezifischen Einrichtungen nicht wirklich eins zu eins anwendbar.

Um die Universitäten in der Umsetzung ihrer Pflichten in Sicherheit und Gesundheitsschutz zu unterstützen, hat die so genannte CUSSTR (Westschweizer Hochschulkommission für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz) das «Referenzhandbuch - Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz» an die Bedürfnisse der höheren Bildungs-und Forschungseinrichtungen angepasst.

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